Buchempfehlungen

Unsere Favoriten in Sachen Geld

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Monetäre Modernisierung

Zur Zukunft der Geldordnung: Vollgeld und Monetative

Von Joseph Huber

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Metropolis, Auflage 3, überarbeitete und erweiterte Auflage, 19. November 2012

258 Seiten

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Kurzbeschreibung

Im letzten Vierteljahrhundert haben sich mehr Finanzkrisen ereignet als je zuvor in einem solchen Zeitraum. Die Wurzel des Problems liegt im Geldsystem. Schon seine Bezeichnung als 'fraktionales Reservesystem' mit 'multipler Geldschöpfung' weist darauf hin, dass die Geldordnung undurchsichtig und kaum kontrollierbar ist. Das verselbständigte Giralgeldregime der Banken erzeugt überschießende Geldmengen per Kredit und fördert damit Spekulationsblasen, Krisenentstehung und allgemeine Überschuldung, letztlich vor allem die Überschuldung der Staatshaushalte auf Kosten der Allgemeinheit. In diesem Buch werden die Funktionsweise und die Fehlfunktionen des heutigen Geldsystems dargelegt. Im Anschluss werden verschiedene Reformansätze behandelt, insbesondere der Vollgeld-Ansatz. Dieser beruht auf der Trennung von Geldschöpfung und Kreditvergabe. An die Stelle des Giralgeldes der Banken tritt das vollwertige gesetzliche Zahlungsmittel, das ausschließlich von der unabhängigen Zentralbank in Umlauf gebracht wird. Die spezialisierten Banken sollen den Zahlungsverkehr abwickeln und Aktivitäten in den Bereichen des Kunden-, Immobilien- und Anlagegeschäfts finanzieren, jedoch ohne dabei selbst Zahlungsmittel zu erzeugen. Daraus folgende Vorteile sind sicheres Geld, stabilere Preise und Kurse (keine Assetpreis-Inflation), verstetigte Konjunktur- und Börsenzyklen, ungeschmälerter Geldschöpfungsgewinn zugunsten der öffentlichen Hand sowie übergangshalber die buchstäblich einmalige Gelegenheit, die Staatsschuld weitgehend abzubauen. Finanz- und Realwirtschaft können nur funktionieren auf der Grundlage einer stabilen und gerechten Geldordnung.

Der Band enthält neue Ausarbeitungen u.a.
- zur Funktionsweise des Giralgeldsystems
- zu den Details einer Vollgeldreform
- zum Unterschied von Vollgeld und einer 100% Reserve
- zum Abbau der Staatsverschuldung
- zum veränderten Status von Zentralbank und Banken
- zu Grundregeln einer Finanzmarktordnung.

Über den Autor

Joseph Huber, Jahrgang 1948, lebt in Berlin. Er arbeitete zunächst als Publizist und Politikberater. Als Mitbegründer des Netzwerk Selbsthilfe Berlin gehörte er 1979 zu den Wegbereitern grün-ethischer Geldanlagen. 1992 erhielt er einen Ruf auf den Lehrstuhl für Wirtschafts- und Umweltsoziologie der Martin-Luther-Universität Halle an der Saale, wo er seitdem arbeitet. Auch in Forschung und Lehre engagiert er sich für den freiheitlichen Rechtsstaat, ökologische Modernisierung und die Modernisierung des Geldwesens.

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Der Preis der Ungleichheit

Wie die Spaltung der Gesellschaft unsere Zukunft bedroht

Von Joseph Stiglitz

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Siedler Verlag, Auflage 3, 8. Oktober 2012

512 Seiten

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Kurzbeschreibung

Viele Arme, wenige Reiche - Warum die wachsende Ungleichheit uns alle angeht

Die Ungleichheit in der Welt nimmt zu: Immer weniger Menschen häufen immer größeren Reichtum an, während die Zahl der Armen wächst und die Mittelschicht vom Abstieg bedroht ist. Doch diese Entwicklung, so zeigt Nobelpreisträger Joseph Stiglitz in seinem neuen Bestseller, ist keine zwangsläufige Folge einer freien Marktwirtschaft, sondern Ergebnis einer globalisierten Ökonomie, die zunehmend vom reichsten einen Prozent der Bevölkerung beherrscht wird.

Die Schere zwischen Arm und Reich wird größer, daran konnte auch die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise nichts ändern – im Gegenteil. Politik und Wirtschaft scheinen selbst in der Krise immer einseitiger den Interessen der Superreichen zu folgen, während es vielen Menschen zunehmend schlechter geht. Besonders drastisch lässt sich diese Entwicklung in den USA erkennen.

Doch die wachsende Ungleichheit hat ihren Preis, wie Joseph Stiglitz in seinem neuen Buch zeigt. Sie behindert Wirtschaft und Wachstum, führt zu weniger Chancengerechtigkeit und korrumpiert Justiz und Politik. Deswegen ruft Nobelpreisträger Stiglitz dazu auf, die zunehmende Ungleichheit in unseren Gesellschaften nicht einfach hinzunehmen, sondern Wirtschaft und Politik so zu reformieren, dass der Wohlstand wieder gerechter verteilt ist. Die weltweiten Demonstrationen der Occupy-Bewegung können ein erster Schritt in diese Richtung sein.

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Der Raubzug der Banken

Von einem, der auszog, seine Ersparnisse zu retten, und entdeckte, was wirklich mit unserem Geld passiert.

Von Malte Heynen

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Karl Blessing Verlag, 3. September 2012

368 Seiten

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Kurzbeschreibung

Millionenboni für gefährliche Geschäfte
»Was machen die eigentlich mit meinem Geld?«, fragte sich Malte Heynen, als er merkte, wie sein sauer Erspartes langsam zerrann. Der Journalist wollte es genau wissen und begann zu recherchieren. Bald fand er sich in einem Irrgarten von Spekulation, gefährlichen Geschäften und sich selbst maßlos überschätzenden Analysten wieder. Ist unser Finanzsystem, das doch die Aufgabe hat, die Kapitalströme in wirtschaftlich sinnvolle Unternehmungen zu lenken, wirklich so irrational, so marode, so betrügerisch?
Die Antwort: leider ja! Die Folge: Wir stehen nicht am Ende, sondern erst am Anfang der großen Finanzkrise, die mit einem Crash enden wird, wenn das Bankensystem nicht radikal umgebaut wird.
Denn die Geldhäuser produzieren gewaltige Risiken und ziehen immer wieder ihre Kunden über den Tisch. Was man persönlich in dieser Situation noch retten kann und was die Politik tun muss, damit Banken wieder zu gesellschaftlich nützlichen Instituten werden, das verrät dieser Report.

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Euroland wird abgebrannt

Profiteure, Opfer, Alternativen.

Von Lucas Zeise

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Papyrossa Verlagsges., Auflage 1, September 2012

142 Seiten

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Kurzbeschreibung

Die Krise EU-Europas und der Euro-Währungsunion hat sich schlimmer und radikaler entwickelt, als selbst Pessimisten angenommen hatten. Lucas Zeise gibt dem Überleben des Euro keine Chance mehr. Er erklärt, warum dessen auf die Interessen der deutschen Unternehmen zugeschnittene Konstruktion diese katastrophale Entwicklung geradezu herausgefordert hat. Das Diktat der Finanzmärkte über die Politik war gewollt, ebenso wie der Wettbewerb der Staaten um die Gunst des großen Geldes. Kein Wunder, dass die globale Finanzkrise sich im Europa des Euro besonders verheerend auswirkt. Zeise liefert einen knappen Wegweiser durch die Etappen der Finanz-, Wirtschafts- und Staatsschuldenkrise Eurolands und begründet, weshalb die Rettung aus der Misere weder aus einem neuen Spardiktat der deutschen Regierung noch der Regierungsübernahme durch die Europäische Zentralbank bestehen kann. Auswege aus der Krise sieht er in einem einheitlichen Schuldenschnitt sowie im Beginn einer Umverteilung des Reichtums.

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Das Geldsyndrom 2012

Wege zu einer krisenfreieren Wirtschaftsordnung

Von Helmut Creutz

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Hochschulverlag, Auflage 1, 2. August 2012

483 Seiten

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Beschreibung

Warum werden die weltweit vagabundierenden Geldströme immer größer, weshalb reagieren die Kurse an den Aktien- und Devisenmärkten immer verrückter und warum bekommen die Notenbanken Geldmenge und Kaufkraft nicht in den Griff? Vieleicht haben Sie sich auch schon gefragt, warum wir jedes Jahr unsere Wirtschaftsleistung steigern müssen und trrotzdem mit einer immer größeren Verschuldung, Armut und Arbeitslosigkeit konfrontiert werden? Helmut Creutz veranschaulicht auf verblüffende Weise, wie all diese Fehlentwicklungen mit den Strukturen unseres Geldsystems zusammenhängen, und bietet sinnvolle und kompetente Lösungsvorschläge.

Helmut Creutz, geboren 1923, ein erfahrener Wirtschaftspraktiker und -analytiker, hat in zahlreichen Veröffentlichungen, Vorträgen und Seminaren seine wirtschaftsanalytischen Untersuchungen dargelegt. 1990 erhielt er einen Lehrauftrag an der Universität Kassel und wurde mehrfach für den Alternativen Nobelpreis vorgeschlagen.

Eigentlich kann ich Helmut Creutz als den wichtigsten Lehrer meines Lebens bezeichnen. Ich denke, dass er einen Platz in der Geschichte unserer Evolution bekommen sollte. (Prof. Dr. Margrit Kennedy, Architektin/Baubiologin, Steyerberg)

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Financial Crimes

Banken kontrollieren statt spekulieren!

Von Christian Felber, Markus Henn, Stephan Lindner

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VSA Verlag, AttacBasisTexte 38, Auflage 1, Juli 2012

93 Seiten

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Kurzbeschreibung

Welchen Anteil haben die Banken und die Politik der Deregulierung der Finanzmärkte an der gegenwärtigen Krise, und welche Alternativen gibt es?

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Schulden

Die ersten 5000 Jahre

Von David Graeber

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Klett-Cotta, Auflage 8, 14. Mai 2012

600 Seiten

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Kurzbeschreibung

Ein ebenso radikaler wie befreiender Blick auf die Wurzeln unserer Schuldenkrise
Seit der Erfindung des Kredits vor 5000 Jahren treibt das Versprechen auf Rückzahlung Menschen in die Sklaverei. Die Geschichte der Menschheit erzählt David Graeber als eine Geschichte der Schulden: eines moralischen Prinzips, das nur die Macht der Herrschenden stützt. Damit durchbricht er die Logik des Kapitalismus und befreit unser Denken vom Primat der Ökonomie.Seit der Erfindung des Kredits vor 5000 Jahren treibt das Versprechen auf Rückzahlung Menschen in die Sklaverei. Die Geschichte der Menschheit erzählt David Graeber als eine Geschichte der Schulden: eines moralischen Prinzips, das nur die Macht der Herrschenden stützt. Damit durchbricht er die Logik des Kapitalismus und befreit unser Denken vom Primat der Ökonomie.
Ein radikales Buch im doppelten Wortsinn, denn Graeber packt das Problem der Schulden an der Wurzel, indem er bis zu ihren Anfängen in der Geschichte zurückgeht. Das führt ihn mitten hinein in die Krisenherde unserer Zeit: Von der Antike bis in die Gegenwart sind revolutionäre Bewegungen immer in Schuldenkrisen entstanden.
Graeber sprengt die moralischen Fesseln, die uns auf das Prinzip der Schulden verpflichten. Denn diese Moral ist eine Waffe in der Hand der Mächtigen. Die weltweite Schuldenwirtschaft ist eine Bankrotterklärung der Ökonomie. Der Autor enttarnt Geld- und Kredittheorien als Mythen, die die Ökonomisierung aller sozialen Beziehungen vorantreiben.
Im Kern ist dieses Buch ein hohes Lied auf die Freiheit: Das sumerische Wort "amargi", das Synonym für Schuldenfreiheit, ist Graeber zufolge das erste Wort für Freiheit in menschlicher Sprache überhaupt.
David Graeber ist einer der Begründer der Occupy-Bewegung.

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Der Preis des Geldes

Eine Kulturgeschichte

Von Christina von Braun

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Aufbau Verlag, Auflage 3, 16. April 2012

510 Seiten

 

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Kurzbeschreibung

Das unverzichtbare Grundlagenwerk: In ihrer brillanten Analyse der Geschichte des Geldes stellt Christina von Braun die Frage in den Mittelpunkt, warum wir an die Macht eines Systems glauben, das kaum jemand mehr versteht. Seit seiner Entstehung hat das Geld einen immer höheren Abstraktionsgrad erreicht: von der Münze über Schuldverschreibungen, Papiergeld bis zum elektronischen Geld. Inzwischen ist der größte Teil des Geldes Kreditgeld, basierend auf Hoffnung, Glauben, Versprechen. In der Ökonomie gibt es einen breiten Konsens darüber, dass das Geld keiner Deckung bedarf. Christina von Braun vertritt die Gegenthese: Das moderne Geld, das keinen materiellen Gegenwert hat, wird durch den menschlichen Körper ‚gedeckt’. Das erklärt nicht nur die extrem unterschiedlichen Einkommensverhältnisse im Finanzkapitalismus, sondern auch die Monetarisierung des menschlichen Körpers, etwa im Söldnerwesen, in der Prostitution, dem Organhandel oder der Reproduktionsmedizin. Die moderne Beglaubigung des Geldes ist schon in seinem Ursprung angelegt und fand in der christlichen Religion den idealen kulturellen Nährboden.

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Rezension von Theophil Wonneberger


Kapitalismus und dann?

Systemwandel und Perspektiven gesellschaftlicher Transformation

Von Harald Bender, Norbert Bernholt und Bernd Winkelmann

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Oekom, Auflage 1, 3. April 2012

242 Seiten

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Kurzbeschreibung

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland 88 Prozent laut Emnid-Umfrage traut unserem derzeitigen Wirtschaftssystem nicht mehr zu, die ökonomischen Probleme des 21. Jahrhunderts zu lösen. Was aber ist die Alternative? Dieses Buch stellt sie vor: Eine Wirtschaft, die die Würde des Menschen, das Gemeinwohl und die Solidarität in den Mittelpunkt stellt. Eine andere Wirtschaft ist möglich!

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ABC der Alternativen 2.0

Von Alltagskultur bis Zivilgesellschaft

Von Ulrich Brand, Bettina Lösch, Benjamin Opratko, Stefan Thimmel

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VSA Verlag, April 2012

352 Seiten

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Kurzbeschreibung

166 Stichworte auf jeweils zwei Seiten von "Alltagsverstand" über "Mosaiklinke" bis "Wutbürger_innen". Kompakter gehen Alternativen nicht. Fünf Jahre nach Erscheinen des ersten "ABC der Alternativen" ist die Herausforderung, Gegenentwürfe zum neoliberalen Kapitalismus zu formulieren, dringlicher denn je. Die seit 2008 anhaltende multiple Krise des herrschenden Gesellschaftsmodells hat verheerende Auswirkungen für große Teile der Weltbevölkerung. Die globalen Proteste gegen die dominante Krisenbearbeitung und gegen Naturzerstörung, für Gerechtigkeit und eine weitgehende Demokratisierung eröffnen neue Räume für die Debatte um Alternativen und deren praktische Durchsetzung.
Das 2007 erstmals erschienene ABC der Alternativen wurde aktualisiert, komplett überarbeitet und um 40 neue Begriffe erweitert. Es bietet eine breite Auswahl an gesellschaftliche Alternativen denk- und sichtbar machenden Begriffen, die die Zukunft neu erschließen. Das Projekt, das sich als Teil globaler sozialer Bewegungen versteht, macht deutlich, wie sich eben jene Bewegungen globalisierungs kritische, sozial-ökologische, feministische, antirassistische verändert haben und mit welchen neuen Herausforderungen sie sich konfrontiert sehen.

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»Es geht ... um die Kritik und Veränderung bestehender Macht- und Herrschaftsverhältnisse, die Alternativen dazu sind jedoch vielfältig, müssen praktisch entstehen, stehen teilweise in Spannungen zueinander. Die Ausrichtung von Alternativen kann am Staat orientiert, staatskritisch oder anti-staatlich sein, vom Anspruch her oder in der Praxis systemimmanent oder System transformierend. Ökologische Alternativen stehen häufig in Spannung mit jenen, die auf eine bessere Verteilungspolitik setzen und die Art und Weise wirtschaftlicher Produktion weniger in den Blick nehmen. Sie können eher kleinräumig oder in ganzen Gesellschaften gedacht und praktisch angegangen werden.

Manche Einträge stellen Alternativen im Sinne von praktischen Gegenmodellen zum Bestehenden vor; andere behandeln strategische Vorschläge, Protest- und Bewegungsformen sozialer Kräfte; wieder andere verweisen auf Traditionslinien und historische Erfahrungen von Kämpfen um Alternativen, die heute noch von Bedeutung sein können; und alle zusammen sind Begriffe im emphatischen Sinne, die alternative Perspektiven auf gesellschaftliche Verhältnisse, andere ›Weltsichten‹ eröffnen.«

(Aus dem Vorwort der HerausgeberInnen)

Leseprobe beim Verlag


Die Ökonomie von Gut und Böse

Von Tomas Sedlacek

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Carl Hanser Verlag, 6. Februar 2012

448 Seiten

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Kurzbeschreibung

Die meisten unterschätzen, wie tief die Ökonomie in der Kultur verwurzelt ist. Nicht so Tomas Sedlacek. Er behauptet: "In der Ökonomie geht es um Gut und Böse. Es geht um Menschen, die Menschen Geschichten über andere Menschen erzählen. Selbst das ausgefeilteste mathematische Modell ist eine Parabel, eine Geschichte, mit der wir die Welt um uns herum zu begreifen versuchen." Sedlacek erschüttert unseren Begriff von Wirtschaft wie wenige vor ihm. Sein Buch ist ein faszinierender Gang durch die Welt der Ökonomie - vom Gilgamesch-Epos über das Alte Testament und Adam Smith bis zur Wall Street und zur Wirtschaftskrise. Und ganz nebenbei erfahren wir, warum die Sprache der Wirtschaft, die Mathematik, nicht wertfrei und kühl ist, sondern schön und sogar verführerisch …

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Occupy Money

Damit wir zukünftig ALLE die Gewinner sind

Von Margrit Kennedy

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Kamphausen, Auflage 1., 13. Dezember 2011

107 Seiten

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Kurzbeschreibung

Seit über 25 Jahren setzt sich die bekannte und renommierte Geldexpertin Margrit Kennedy für neue Geld entwürfe ein. Ihre Bücher sind weltweit zu Longsellern geworden. Nun legt sie mit Occupy Money ein visionäres Plädoyer vor für ein Geldsystem, das den Menschen dient und nicht nur dem Profit. Ihre Lösungsansätze liefern die Argumentation für eine neue Bewegung, die aus der Gesellschaft entsteht und Druck auf Politik und Wirtschaft ausübt, um der Finanzkrise endlich ein Ende zu setzen. "Eine Hauptursache für Infl ation, regelmäßige Krisen und Zusammenbrüche liegt in der fehlerhaften Konstruktion unseres Geldsystems. Davon profitiert eine kleine Minderheit von etwa 10 Prozent der Menschen. Die große Mehrheit zahlt drauf. Über die in allen Preisen und Steuern versteckten Zinsen beträgt diese Umverteilung von Arm zu Reich in Deutschland etwa 600 Millionen Euro pro Tag."

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Wir steigern das Bruttosozialglück

Von Menschen, die anders wirtschaften und besser leben

Von Annette Jensen

Details

Herder, Auflage 1, 27. September 2011

240 Seiten

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Kurzbeschreibung

Immer mehr Menschen teilen das Gefühl, dass eine auf Wachstum und Größe, auf Beschleunigung und auf Konsumorientierung gegründete Gesellschaft nicht zukunftsfähig ist; dass nicht nur das Bruttosozialprodukt zählen soll, sondern auch das Bruttosozialglück: Wir sind auf der Suche nach Alternativen, nach Vorbildern. Annette Jensen hat sich auf die Suche gemacht und hat viele beeindruckende Menschen getroffen und erstaunliche Entdeckungen gemacht: die Wir-Bank in Basel, bei der auf Schulden keine Zinsen fällig werden und Guthaben Gebühren kosten, die burgenländische Kleinstadt Güssing, die Strom und Wärme klimaneutral erzeugt und seitdem einen ungeahnten wirtschaftlichen Aufschwung nimmt, oder der brandenburgische Karlshof, der seine tonnenschwere Kartoffelernte einfach verschenkt, und viele andere mehr. Annette Jensen zeigt auf, wie wir von »unten« als Bürger, Verbraucher, Produzenten Veränderungen anstoßen können, die wir von »oben« vielleicht auch gar nicht erwarten sollten. (20111020)

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Kritische Betrachtungen zur nationalen und internationalen Geldordnung

Von Rolf Gocht

Details

Duncker & Humblot, 2. Auflage 5. Juli 2011

143 Seiten

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Das Buch von Rolf Gocht erschien 1975. Gocht war damals Mitglied im Direktorium der Deutschen Bundesbank. Er gilt als Vertreter der Currency-Theorie, die das vom Staat ausgegebene Geld als einziges legitimes Zahlungsmittel ansieht. Dabei wird keine sonstige Geldschöpfung zugelassen und die Kontrolle der verfügbaren Geldmenge obliegt allein dem Staat.

Mehr zur Currency-Theorie bei Wikipedia


Die große Finanzmarkt- und Staatsschuldenkrise

Eine kritisch-heterodoxe Untersuchung

Von Helge Peukert

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2. korrigierte und erweiterte Auflage 2011

Metropolis Verlag, 2010

618 Seiten

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Beschreibung

In den Jahren seit 2007 stand die Welt vor einer Kernschmelze des Finanzsystems, die nur durch massive Rettungsaktionen der Politik zu Lasten des Steuerzahlers verhindert wurde. Die Finanzkrise widerlegt radikal die von Wirtschaft, Politik und der großen Mehrheit der Mainstreamökonomie geteilte Weltsicht, dass Selbstkontrolle, soft regulation und das Eigeninteresse der Akteure zu effizienten Finanzmärkten führt. Lehren hat man im finanzwirtschaftlich-politisch-wissenschaftlichen Komplex aus dieser Jahrhunderterfahrung interessen- und ideologiebedingt zugunsten kleinerer Mariginalreformen bisher kaum gezogen. Das Buch soll diesen Mangel begegnen. Im ersten Teil wird der deutsche und internationale Diskurs über die Finanzkrise nachgezeichnet und seine gravierenden Defizite hervorgehoben. Im zweiten Teil wird der gegenwärtige Stand der wirtschaftswissenschaftlichen Theoriebildung über Finanzmärkte kritisch unter die Lupe genommen. Im dritten Teil wird u.a. im Anschluss an Veblen, Galbraith, Keynes, Minsky und der neueren Verhaltensforschung ein alternatives Spekulationsparadigma der Finanzmärkte entwickelt. Im vierten Teil werden hierauf aufbauend drastische Reformen vorgeschlagen: Eine 100%ige Mindestreserve (Fishers 100%-Geld), eine Größenbeschränkung für Banken, die Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken, deutlich höhere und andere Eigenkapitalanforderungen, substantielle Beschränkungen des Derivatehandels eine Tobin-Steuer usw. Untersucht werden auch gesamtgesellschaftlichen Ursachen und Folgen der Aufblähung des Finanzsektors und die Notwendigkeit seiner Schrumpfung. Der Beitrag ist staatswissenschaftlich-finanzsoziologisch und nicht expertokratisch angelegt: Der Verfasser setzt nicht auf ökonometrische und modelltheoretische, sondern auf wissenschaftshistorische u. a. Ansätze und er vertritt die Interessen der Bürger und Steuerzahler, die zunehmend unter die Räder geraten. In diesem Zusammenhang werden auch die sich in der Finanzkrise anschließende europäische Staatschuldenkrise und die Schwächen der "Rettungsschirme" untersucht und eine alternative kurz- und langfristige Lösung vorgestellt.

(Beschreibung vom Verlag)


Die Unterwanderung des Wirtschaftsliberalismus

Adam Smith, David Ricardo und John Stuart Mill und ihre Instrumentalisierung durch den Manchester- und Neoliberalismus.

Von Erik Kan

Details

Tectum, Mai 2011

126 Seiten

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Kurzbeschreibung

Adam Smith, David Ricardo und John Stuart Mill sind die prominentesten Vertreter des Klassischen Wirtschaftsliberalismus. Ihre ökonomischen Konzepte und Theorien führten nicht nur in wissenschaftlicher Hinsicht zu einem fundamentalen Paradigmenwechsel. Im 19. Jahrhundert wurden sie zunächst von den Manchester-Liberalen und dann ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart von den Neoliberalen der Österreichischen und Chicagoer Schule für ihre marktradikale Ideologie vereinnahmt und politisch instrumentalisiert. Erik Kan zeigt, dass der Wirtschaftsliberalismus dem Staat ursprünglich eine weitaus gewichtigere und damit einflussreichere Rolle zugedacht hatte – mit einer wesentlich sozialeren Ausrichtung als heute gemeinhin unterstellt wird. Der aktuelle Neoliberalismus verfügt demnach in Wahrheit über gar keine wissenschaftliche Grundlage und Tradition.Um dies zu belegen, geht der Autor anhand von Originalzitaten und biographischen Hintergründen den wahren Intentionen der Klassischen Wirtschaftsliberalen auf den Grund. Sind Wirtschaftliberalismus in seinem ursprünglichen Sinne und Sozialismus überhaupt als unvereinbare Gegensätze zu sehen? Nach eingehender Auseinandersetzung mit den klassischen Wirtschaftstheoretikern stellt sich zudem die Frage, inwieweit ihre Ideen auch heutzutage noch realisierbar wären.

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Wohlstand ohne Wachstum

Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt

Von Tim Jackson

Details

oekom verlag, 2011

239 Seiten

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Beschreibung

Was garantiert uns Wohlstand und sozialen Frieden? Wie ein Mantra kommt die Antwort aus Politik und Wirtschaft: Wachstum, Wachstum, Wachstum! Aber dürfen wir das noch glauben angesichts der Verwerfungen der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrisen – und angesichts der ökologischen Schäden, die unser Wirtschaften produziert?Unsere gesamte Wirtschaftsordnung baut auf ewigem Wachstum auf – aber nun brauchen wir einen anderen Motor, sagt der britische Ökonom Tim Jackson. Er hat im Auftrag der britischen Regierung den Zusammenhang von Wachstum und Wohlstand untersucht. In der aktuellen Debatte sticht seine Analyse hervor: Jackson fordert nicht weniger als die Entwicklung einer neuen Wirtschaftsordnung, die auf einem anderen Wohlstandsbegriff beruht. Ein Maß dafür, wie die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen befriedigt werden, müsse darin ebenso eingehen wie die gerechte Verteilung von Waren und Dienstleistungen. Jacksons brisantes Buch, das nun erstmals auf Deutsch erscheint, zählt schon jetzt zu den wichtigsten Publikationen der Postwachstumsökonomie. In griffigem Stil entwickelt der Autor eine glasklare Analyse der aktuellen Situation und der Blockaden, die uns daran hindern, etwas zu ändern. Er entwickelt konkrete Überlegungen für eine nachhaltige Ökonomie und entwirft die glaubwürdige Vision einer blühenden menschlichen Gesellschaft innerhalb der bestehenden ökologischen Schranken.

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Perspektiven einer nachhaltigen Entwicklung

Wie sieht die Welt im Jahr 2050 aus?

Von Harald Welzer und Klaus Wiegandt

Details

Fischer Taschenbuch, 2. Auflage 12. April 2011

352 Seiten

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Kurzbeschreibung

Wie sieht die Welt 2050 aus?
Szenarien zur Nachhaltigkeit
International renommierte Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen machen eine Bestandsaufnahme in Sachen Nachhaltigkeit: Was ist bisher konkret geschehen, was hat sich geändert und wie wird unser Leben, unsere Welt in der Zukunft aussehen? Dabei werden unser Konsumverhalten, unsere Ernährung und Freizeit im Kleinen ebenso diskutiert wie die Energiewirtschaft, die Arbeitswelt und die Weltpolitik im Großen.

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Das Ende des Geldes

Wegweiser in eine ökosoziale Gesellschaft

Von Franz Hörmann und Otmar Pregetter

Details

Galila, März 2011 

237 Seiten

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Kurzbeschreibung

"Die Zeit der Banken und des Geldes ist vorbei", schreiben die beiden Wirtschaftswissenschaftler Franz Hörmann und Otmar Pregetter. Denn Banken erfinden Geld aus Luft, die freien Märkte sind Blasenmaschinen zum Missbrauch für die Eliten, unser gegenwärtiges Finanzsystem ist ein reines Betrugsmodell. Die Folge: Der ultimative Finanzcrash droht; damit verbunden, das Ende des Geldes. Doch die beiden Autoren verbreiten in diesem Buch keineswegs Hiobsbotschaften, wenn sie "grundlegende Veränderungen der Gesellschaft" fordern. Sie zeigen realistische Möglichkeiten auf, wie eine Gesellschaft auch ohne Geld funktionieren kann, und sie bieten einen Wegweiser in eine ökologisch und sozial orientierte Zukunft.

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Eigentum, Zins und Geld

Ungelöste Rätsel der Wirtschaftswissenschaft

Von Gunnar Heinsohn und Otto Steiger

Details

Metropolis, 7. Auflage, Januar 2011

539 Seiten 

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Kurzbeschreibung

Eigentum, Zins und Geld werden von der etablierten Wirtschaftswissenschaft bis heute umrätselt. So hat noch kein Vertreter der herrschenden Lehre überzeugend erklären können, dass und wie der Güteraustausch, von dem alles Ökonomische abzuleiten sei, überhaupt Geld hervorbringt.

Gunnar Heinsohn und Otto Steiger lösen diese Rätsel, indem sie die "gültige" Lehrmeinung vom Kopf auf die Füße stellen. 

Sie begründen einen Paradigmenwechsel: Nicht der Tausch, sondern das Eigentum ist der Ursprung allen Wirtschaftens; Zins und Geld sind sein erstgeborenen Abkömmlinge. Wo Eigentum fehlt oder abgeschafft wird, gibt es keine Ökonomie, sondern nur Produktion. 

Indem die Autoren erstmals erklären und theoretisch fundieren, wie unsere Wirtschaft wirklich funktioniert, stellen sie die Wirtschaftstheorie und die Wirtschaftspolitik auf ein neues Fundament. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Rezension von Thomas Betz


Gemeinwohlökonomie

Das Wirtschaftsmodell der Zukunft

Von Christian Felber

Details

Deuticke, Auflage 2, 27. Februar 2012

208 Seiten

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Beschreibung

Eine demokratische Bewegung wächst: Christian Felbers alternatives Wirtschaftsmodell, die "Gemeinwohl-Ökonomie“, in einer überarbeiteten Neuausgabe mit den Ergebnissen und Erkenntnissen des ersten Jahres. Mehr als tausend Privatpersonen, Politiker/innen, Initiativen und Unternehmen haben sich der Idee angeschlossen, die Gemeinwohl-Bilanz wurde mit über hundert Pionier-Unternehmen präzisiert, zahlreiche Regionalgruppen in Deutschland, Österreich und Italien sind aktiv geworden und haben eine gemeinsame Strategie für die kommenden fünf Jahre entwickelt. In einem Jahr ist so viel passiert, dass das Manifest der Bewegung nun in einer aktualisierten und erweiterten Ausgabe erscheint.

Alte Beschreibung:

Nie wieder soll jemand sagen können, dass es in Wirtschaft und Politik keine Alternative zum Kapitalismus und zu den realsozialistischen Irrwegen gebe. Die "Gemeinwohl-Ökonomie" ist eine profunde Antwort auf die vielgesichtige Krise der Gegenwart: Finanzblasen, Arbeitslosigkeit, Armut, Klimawandel, Migration, Globalisierung, Demokratieabbau, Werte- und Sinnverlust. Felbers "Gemeinwohl-Ökonomie" beruht - wie eine Marktwirtschaft - auf privaten Unternehmen und individueller Initiative, jedoch streben die Betriebe nicht in Konkurrenz zueinander nach Finanzgewinn, sondern sie kooperieren mit dem Ziel des größtmöglichen Gemeinwohls - ein fundamentaler Neuansatz.

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Wegweiser Solidarische Ökonomie

Anders Wirtschaften ist möglich!

Von Elisabeth Voß

Details

NETZ für Selbstverwaltung und Selbstorganisation e. V (Hrsg.)

AG SPAK Bücher, 2010

92 Seiten

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort / Einleitung / Zum Verständnis Solidarischer Ökonomien / Zum Begriff der Solidarischen Ökonomie

Weltbilder und Menschenbilder für eine andere Welt

Aspekte Solidarischen Wirtschaftens / Nutzen statt Gewinn / Es geht um Arbeit / Eigentum und Demokratisierung der Wirtschaft / Lokal sozial und ökologisch Handeln

Zur Geschichte Solidarischer Ökonomien in Deutschland

Praxisbeispiele Solidarischer Ökonomien

Anders Arbeiten, anders Wohnen / Selbstverwaltete Betriebe und Kooperationen / Hausprojekte / Wagenburgen / Kommunen, Ökodörfer und andere selbstorganisierte Lebensgemeinschaften

Frauenbetriebe und –projekte

Was Menschen zum Leben brauchen / Widerstand gegen Privatisierungen / Energie / Wasser und Abwasser / Gesundheit, Leben und Sterben / Erziehung und Bildung

Gartenbau, Landwirtschaft und Ernährung

Genossenschaften

Wer erklärt die Welt? Wissenschaft / Medien / Soziokultur

Solidarisch Wirtschaften mit und ohne Geld / Solidarische Finanzierung / Tauschringe und Regionalwährungen / Umsonstökonomie und freie Kooperationen

Vernetzungszusammenhänge, Verbände und Unterstützungsstrukturen

Eine Welt / Die Unsichtbaren / Konsum: fair, ethisch und ökologisch / Solidarische Entwicklungs- zusammenarbeit / Blick über die Grenzen

Ausblick / Zur Autorin

(Angaben vom Verlag)


Falschgeld

Die Herrschaft des Nichts über die Wirklichkeit

Von Samirah Kenawi

Details

EWK-Verlag, 2009

312 Seiten

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Beschreibung

Ein Buch über das Geld.
Noch ein Buch über das Geld?

Nein.

Ein Buch über den organisierten Missbrauch jenes Phänomens, das wir "Geld" nennen, und über die Möglichkeiten, "Geld" so zu gestalten, dass es die beherrschende Rolle verliert und - zum Wohle der Gesellschaft - in einer dienenden Rolle neu erscheint.

Es ist nicht möglich, die Vielzahl an Gedanken, die in diesem Buch verarbeitet wurden, in wenigen Sätzen auch nur annähernd wiederzugeben. Es ist das Verdienst der Autorin, den Leser Schritt für Schritt durch die Materie zu führen. Ausgehend von den gravierenden historischen Fehlentscheidungen in der Gestaltung des Geldes, beleuchtet sie die harten Wahrheiten der Gegenwart, wo Geldmangel die Realwirtschaft lähmt, während die Finanzwirtschaft eine Blase nach der anderen hervorbringt und den finalen Crash provoziert. Das alles ist jedoch nur das Fundament, auf dem sie eine gestalterische Vision gründet, die - einem einfachen Prinzip folgend - eine stets hinreichende Geldversorgung der Wirtschaft garantiert.

Doch die Autorin bleibt nicht beim Geld stehen. Sie beleuchtet auch die vielfältigen Schnittstellen der Gesellschaft zum Medium Geld und geht dabei auch konstruktiv auf die kritische Verbindung von Geld und Eigentum ein.

Leser, die sich der Thematik erstmals annähern, werden an diesem Buch die besonders verständliche und nachvollziehbare Darstellung der komplexen Sachverhalte schätzen. Wer sich bereits tiefer in die Materie eingearbeitet hat, findet in Kenawis Buch eine interessante neue Sichtweise, einen interessanten neuen Lösungsansatz und in einem reichhaltigen Literaturverzeichnis eine exzellente Wegweisung zur Vertiefung.

(Beschreibung beim Verlag)


WELT MACHT GELD

Von Georg Zoche

Details

Verlag Blumenbar, Auflage 1, 9. November 2009

352 Seiten

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Kurzbeschreibung

Mit "Welt Macht Geld" liefert Georg Zoche in einer allgemein verständlichen Sprache die Grundlagen zu einem neuen Verständnis von Geld, Finanzkrise und internationaler Politik. Sein Buch entstand in jahrelangen Recherchen und basiert auf bisher weitgehend unbekannten Protokollen der amerikanischen Zentralbank. Zoche erklärt, dass Geld nicht nur als Rechnungseinheit, Tauschmittel und Vermögensspeicher dient sondern immer auch ein Instrument der Macht ist. Besonders deutlich wird dies in der Sonderrolle des US-Dollars als Weltleitwährung seit der Konferenz von Bretton Woods 1944; Krieg und Krise stellen sich als die siamesischen Zwillinge der US-Außen-und Geldpolitik dar.

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The End of Money

and the Future of Civilization

Von Thomas H. Greco, Jr.

Details

Chelsea Green Pub Co, 2009

Englisch

280 Seiten

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Beschreibung (englisch)

Like the proverbial fish who doesn’t know what water is, we swim in an economy built on money that few of us comprehend, and, most definitely, what we don’t know is hurting us.

Very few people realize that the nature of money has changed profoundly over the past three centuries, or—as has been clear with the latest global financial crisis—the extent to which it has become a political instrument used to centralize power, concentrate wealth, and subvert popular government. On top of that, the economic growth imperative inherent in the present global monetary system is a main driver of global warming and other environmental crises.

The End of Money and the Future of Civilization demystifies the subjects of money, banking, and finance by tracing historical landmarks and important evolutionary shifts that have changed the essential nature of money. Greco’s masterful work lays out the problems and then looks to the future for a next stage in money’s evolution that can liberate us as individuals and communities from the current grip of centralized and politicized money power.

Greco provides specific design proposals and exchange-system architectures for local, regional, national, and global financial systems. He offers strategies for their implementation and outlines actions grassroots organizations, businesses, and governments will need to take to achieve success.

Ultimately, The End of Money and the Future of Civilization provides the necessary understanding— for entrepreneurs, activists, and civic leaders—to implement approaches toward monetary liberation. These approaches would empower communities, preserve democratic institutions, and begin to build economies that are sustainable, democratic, and insulated from the financial crises that plague the dominant monetary system.

(Beschreibung beim Verlag)


Der Nebel um das Geld

Zinsproblematik - Währungssysteme - Wirtschaftskrisen

Von Bernd Senf

Details

Gauke Verlag, 10. Auflage 2009

254 Seiten

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Beschreibung

Ohne Wachstum in die Wirtschaftskrise, mit Wachstum in die Umweltkrise; das sind die Alternativen, die das gegenwärtige Wirtschaftssystem bietet. Ein Ausweg aus diesem Dilemma besteht nach Auffassung einiger Wissenschaftler in einer Korrektur des derzeitigen Geldsystems. Dieser Meinung ist auch Bernd Senf, der seit 1973 als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule für Wirtschaft in Berlin lehrt.

- Auf der Suche nach den Geheimnissen des Geldes
- Naturaltausch > allgemeine Zahlungsmittel > Goldwährung
- Die fatalen Folgen der Goldillusion
- Geldschöpfung und Staatsverschuldung
- Währungsentwicklung und Währungskrisen in Deutschland
- Ursachen und Folgen von Inflation und Deflation
- Der Zins als Ursache bzw. Verstärker der Krisen von Wirtschaft, Umwelt, Gesellschaft, Staat und 3. Welt
- Instrumente und Probleme der Geldpolitik
- Mögliche Alternativen zum bestehenden Geld- und Zinssystem
- Bretton-Woods-System und Dollar-Herrschaft
- Europäisches Währungssystem und Devisenspekulation
- Europäische Währungsunion: Chance oder Gefahr für Europa?

(Beschreibung vom Verlag)


Neues Geld - Neue Welt

Die drohende Wirtschatskrise - Ursachen und Auswege

Von Tobias Plettenbacher

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Planet Verlag, 15. April 2008

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Das Buch ist ein Kompendium von Ideen über das Geld.


Die blinden Flecken der Ökonomie

Wirtschaftstheorien in der Krise

Von Bernd Senf

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Gauke Verlag, 5. Auflage 2007

303 Seiten

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Beschreibung

Bernd Senf zeigt die Stärken und Schwächen der gängigen Wirtschaftstheorien auf und entwirft eine undogmatische Synthese ihrer richtigen Erkenntnisse. Während im Zuge der Globalisierung immer mehr Lebensbereiche den wirtschaftlichen Sachzwängen unterworfen werden, ist das Bewußtsein für die »blinden Flecken« der Ökonomie bisher wenig entwickelt. Dabei beeinflussen Wirtschaftstheorien die gesellschaftliche Entwicklung viel stärker, als gemeinhin angenommen wird, und sie haben bei der Lösung von Krisen schon mehrmals versagt. Vom blinden Glauben an den Neoliberalismus gehen heute erneut Gefahren aus, die es rechtzeitig zu erkennen gilt, bevor die Entwicklung zu neuen Katastrophen führt.

(Beschreibung vom Verlag)

Rezension von Thomas Betz


Der Welt ein Zeichen geben

Das Freigeldexperiment von Wörgl 1932/33

Von Gebhard Ottacher

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Gauke Verlag 2007

86 Seiten, Pb.

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Beschreibung

 

Auf dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise versuchte die österreichische Marktgemeinde Wörgl auf Initiative ihres Bürgermeisters Michael Unterguggenberger, auf kommunaler Ebene einen Ausweg aus der Deflationskrise und der Arbeitslosigkeit zu finden. Durch die Ausgabe von sogenanntem Freigeld wurde der Finanzierungsspielraum der Gemeinde erweitert, so dass ein Investitions- und Beschäftigungsprogramm durchgeführt werden konnte. Die Aktion beruhte auf der Geldreformtheorie von Silvio Gesell. Dieser hatte Anfang des 20. Jahrhunderts vorgeschlagen, Geld unter einen Umlaufzwang zu setzen, um das wirtschaftshemmende Horten von Geld zu verhindern. In diesem Sinne wurde das Wörgler Freigeld mit einer Entwertung von 12 % pro Jahr belegt. Tatsächlich gelang es in recht kurzer Zeit, die regionale Wirtschaft wieder in Gang zu bringen, den Gemeindehaushalt teilweise zu sanieren und die Arbeitslosenzahl zu vermindern.  

Die Wörgler Selbsthilfeaktion befand sich aber nicht in Übereinstimmung mit der Geldpolitik der Österreichischen Notenbank und verstieß zudem gegen den Artikel 122 des Notenbankgesetzes, der das Geldausgabemonopol ausschließlich der Notenbank zusprach. Erst nach dem Durchlaufen aller Berufungsinstanzen wurde die Aktion am 18. November 1933 vom Verwaltungsgerichtshof endgültig untersagt.  

Gleichwohl fand das Wörgler Freigeld danach noch Nachahmer in anderen Ländern. In der internationalen Fachliteratur gilt Wörgl als Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung von einigen Komponenten der Reformtheorie von Silvio Gesell.

(Beschreibung beim Verlag)


100%-Money - 100%-Geld

deutsche Übersetzung des Originals

von Irving Fisher

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Erstmals in deutscher Übersetzung von Klaus Karwat

Verlag für Sozialökonomie 2007

157 Seiten, Pb.

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Beschreibung

Der amerikanische Nationalökonom Irving Fisher (* 27. Februar 1867 in Saugerties/New York, verstorben 1947 in New York) verbrachte sein gesamtes Berufsleben als Professor an der berühmten Yale-Universität. Wirtschafts-Nobelpreisträger James Tobin bezeichnete ihn einmal als den größten amerikanischen Nationalökonomen aller Zeiten. Der Präsident der amerikanischen Zentralbank Ben Bernanke zitiert ihn noch heute. Fisher's Publikationsliste umfasst 2000 Titel, darunter die Werke "Die Kaufkraft des Geldes" (1911) und "Zinstheorie" (1930). Insbesondere die heute verwendeten Preisindizes gehen maßgeblich auf Fisher zurück. 1898 erkrankte er schwer an Tuberkulose und brauchte drei Jahre, um wieder zu genesen. Seitdem publizierte er auch über Gesundheitsfragen. Beim Börsencrash 1929 verlor er fast sein gesamtes Vermögen und auch seinen guten Ruf, da er noch kurz zuvor zum Kauf von Aktien geraten hatte. Als Konsequenz daraus publizierte er 1935 sein letztes Buch "100%-Money", in dem er eine Wiederherstellung des staatlichen Vorrechts auf Geldschöpfung forderte.

(Beschreibung vom Verlag)


Geld. Raum. Nachhaltigkeit.

Alternative Geldmodelle als neuer Weg der endogenen Regionalentwicklung?

Von Robert Musil

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Verlag für Sozialökonomie, 2005

211 Seiten

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Beschreibung

Alles Leben spielt sich im räumlichen Kontext ab. So auch unser Wirtschaftssystem, dessen Wachstumdynamik sich nicht nur in verstärkenden Gegensätzen zwischen Arm und Reich oder in der Vernichtung unserer Lebensgrundlagen, sondern auch in einer ungleichen räumlichen Entwicklung manifestiert.  

Geld ist der Blutkreislauf unserer Wirtschaft: jene Regionen, die es nicht erreicht, sind zum Niedergang verurteilt. Es werden Strategien und Konzepte vorgestellt, in denen Geld nicht als Spekulationsobjekt dient, sondern seinen eigentlichen Zweck erfüllt: die Zirkulation von Waren zu ermöglichen.

(Beschreibung bei Amazon)


Entwicklungsprojekt Ökonomie

Marktwirtschaft jenseits des Kapitalismus

Von Thomas Koudela

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EWK-Verlag, 2004

473 Seiten

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Beschreibung

Mit diesem wichtigen Werk tritt Thomas Koudela den Beweis an, dass auch auf der Basis anerkannter volkswirtschaftlicher Lehrsätze ein anderes, sinnvolleres Wirtschaften, - jenseits des Kapitalismus - möglich ist.

Eindrucksvoll zeigt er auf, wie weit das kapitalistische Monopolstreben bereits zum Versagen der Märkte geführt hat und beweist, dass nur ein intelligent gestalteter, von Machtungleichgewichten befreiter Markt in der Lage sein kann, unsere wirtschaftlichen Probleme zu lösen.

Breiten Raum nimmt die Frage ein, welchen Anteil der Konstruktionsfehler unseres Geldes an der Misere hat, wie ein wirklich neutrales Geld beschaffen sein sollte und wie mit Hilfe regionaler Komplementärwährungen von der Basis her ein Anfang gemacht werden kann.

(Beschreibung beim Verlag)


Regionalwährungen

Neue Wege zu nachhaltigem Wohlstand

Von Margrit Kennedy und Bernard Lietaer

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Riemann I.Bertelsmann Verlag, 2004

301 Seiten

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Beschreibung

Das so selbstverständlich gewordene und scheinbar gut funktionierende kapitalistische Wirtschaftssystem gerät ins Stocken. Eine Arbeitslosenquote von über 10 Prozent stellt nicht nur unsere Sozialsysteme vor eine Zerreißprobe, sondern bringt die öffentlichen Haushalte in größte Not. Wenn einerseits immer mehr produziert, andererseits Geld für die überwiegende Mehrheit zunehmend knapp wird, muss nach Erklärungen für diesen scheinbaren Widerspruch gesucht werden. Höchste Zeit, grundsätzliche Fragen zu stellen!

Margrit Kennedy und Bernard Lietaer, die sich beide schon seit zwei Jahrzehnten mit der Thematik unserer Geldqualität auseinander setzen, untersuchen die Chancen und Umsetzungsmöglichkeiten von Regionalwährungen – ein Thema, das in Deutschland bislang kaum bekannt ist. Dabei existiert weltweit neben den offiziellen Landeswährungen bereits eine Vielzahl von Regionalwährungen – über 250 allein in dem seit über 10 Jahren von einer heftigen Rezession betroffenen Japan.

Die Autoren belegen die Problematik des zinsgesteuerten Geldes und zeigen demgegenüber anhand von Beispielen die positiven Effekte von Regionalwährungen. Mit dem System des „Regios“ wird Geld aus der Sphäre des Spekulativen herausgenommen. Es zirkuliert dort, wo es sich produktiv auswirkt: im regionalen Kreislauf. Regionalwährungen, die neben dem existierenden Euro als Zahlungsmittel eingeführt würden, könnten einen wirtschaftlichen Aufschwung herbeiführen.

Anhand aktueller Beispiele zeigen die Geldexperten, wie Regionalwährungen eingeführt werden können, wie sie funktionieren und welche Erfolgsgeschichten sie für sich verbuchen können.

(Beschreibung bei Amazon)


Wie wir wirtschaften werden

Szenarien und Gestaltungsmöglichkeiten für zukunftsfähige Finanzmärkte

Von Stefan Brunnhuber und Harald Klimenta

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Ueberreuter Wirtschaftsverlag, 2003

280 Seiten

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Beschreibung

Die Spaltung der Welt in arm und reich, Konzentrationsprozesse, Internationalisierung und Umweltbelastungen nehmen immer mehr zu. Unsere Wohlstandsmodelle werden auf Dauer ökonomisch, ökologisch und sozial nicht haltbar sein. Neben demographischen Faktoren und technologischen Innovationen hat vor allem die Architektur unserer Finanzmärkte einen starken Einfluss auf diese globalen Entwicklungen.

Was würde passieren, wenn wir eine andere Geld- und Finanzarchitektur hätten? Welche Lösungsvorschläge tauchen auf, wenn wir die Möglichkeiten eines veränderten Geld- und Finanzsystems in Betracht ziehen? Diesen Fragen widmet sich eine internationale und interdisziplinär besetzte Expertengruppe im ersten Bericht der Europäischen Akademie der Wissenschaft und Künste.

In ihrem Buch „Wie wir wirtschaften werden“ zeigen die Autoren, anknüpfend an den Bericht des Club of Rome „Die Grenzen des Wachstums“, wie die Architektur der internationalen Finanzmärkte den Globalisierungsprozess beeinflusst. Ihr Ansatz: Geld und Geldwirtschaft sind keine Naturkonstanten, sondern beruhen auf Konventionen, die verändert werden können – und müssen, wenn künftig bald acht Milliarden Menschen die Erde bevölkern. Unsere Geld- und Finanzsysteme können als wichtige Hebel zur Realisierung einer nachhaltigen Entwicklung fungieren. Allerdings nur, wenn wir ihnen die notwendige Beachtung schenken.

Die Autoren liefern unter der Federführung von Stefan Brunnhuber und Harald Klimenta einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeitsdebatte und bieten vor allem eine optimistische Perspektive für die Zukunft.

(Verlagsinformation)


Marktwirtschaft ohne Kapitalismus

Von Roland Wirth

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Haupt Verlag 2003

193 Seiten

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Kurzbeschreibung

Bis heute fristet die Freiwirtschaftslehre Silvio Gesells (1862-1930) ein Schattendasein in der ökonomischen und politisch-philosophischen Debatte - zu Unrecht, wie dieses Buch aufzeigt. Roland Wirth verfolgt drei Hauptabsichten. Erstens wird versucht, die Erkenntniskraft der theoretischen Ökonomie zu stärken, in dem die spezifisch freiwirtschaftliche, monetäre Perspektive auf das kapitalistische Wirtschaftssystem vorgestellt und gewürdigt wird. Zweitens geht es darum, mit der freiwirtschaftlichen Geldreform einen attraktiven Weg in der Ordnungspolitik aufzuzeigen, mit dem der Grabenkampf zwischen staatsgläubig-keynesianischer und neoliberaler Ausrichtung in der politischen Ökonomie überwunden werden könnte. Drittens werden die philosophischen und geistesgeschichtlichen Grundlagen der Freiwirtschaftslehre erhellt und Perspektiven ihrer vernunftsethischen Erneuerung aufzeigt. Am Horizont gewinnt damit eine faszinierende Leitidee Konturen, die einer liberalen Bürgergesellschaft angemess en ist: Eine Marktwirtschaft ohne Kapitalismus.

(Beschreibung bei Amazon)


Das Geld der Zukunft

Über die zerstörerische Wirkung unseres Geldsystems und Alternativen hierzu

Von Bernard A. Lietaer

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Riemann-Verlag, 1999

478 Seiten

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Beschreibung

Geld regiert die Welt. Doch wie regiert es diese Welt? Bernard A. Lietaer, ausgewiesener Finanzexperte, zeigt die schlimmen Folgen des heutigen Finanzsystems auf: Armut und Umweltzerstörung. Doch es geht ihm nicht um Panikmache oder reißerische Enthüllungen. Er versucht mit Beispielen für Komplementärwährungen Wege aus der Sackgasse der derzeitigen Finanzordnung zu weisen. Mit Lietaer macht das ein Mann, der als Universitäts-Professor, Berater von Regierungen und Mitarbeiter der belgischen Nationalbank einen sehr guten Ruf besitzt.

Der Riemann-Verlag legt so in seiner Reihe One Earth Spirit wieder ein Buch vor, das -- fachlich fundiert -- überraschende Möglichkeiten der Veränderung aufzeigt, ja schon mit gelungenen Beispielen vorstellt. Lietaer geht nach einer Einführung (Geld -- Grundlage aller Möglichkeiten) im ersten Teil auf die Geschichte und die Gegenwart des Geldes ein. Er beendet ihn mit fünf Zukunftsszenarien, die er für möglich hält: sie reichen von Die Hölle auf Erden bis Nachhaltiger Wohlstand. Im zweiten Teil entwickelt er Währungen, die eine nachhaltige Entwicklung unserer Welt und damit den Wohlstand aller Menschen befördern. Hier konkretisiert er seine Idee der Komplementärwährung, das heißt die Einführung von Währungseinheiten wie Sozialstunden und Bonuspunkten parallel zu dem bereits bestehenden Währungssystem. Dessen Schwächen werden so ausgeglichen und eine neue Form der Entwicklung ermöglicht. Das sind keine leeren Gedankenblasen eines realitätsfernen Theoretikers -- Lietaer gelingt es vielmehr, mit zahlreichen Beispielen für seine Idee überzeugend zu werben. Und das ist vergnüglich zu lesen.

Fazit: Ein Buch für alle, denen die offenen Fragen des heutigen Finanzsystems am Herzen liegen. --Christian Frühwald -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

(Amazon.de-Redaktion)

Rezension von Thomas Betz


Mysterium Geld

Emotionale Bedeutung und Wirkungsweise eines Tabus

Von Bernard A. Lietaer

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Riemann Verlag, 3. März 2000
Gebundene Ausgabe: 368 Seiten

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Umschlagtext

Das Ende von Geld- und Machtspielen? Bernard Lietaer lüftet das letzte Tabu der Neuzeit: Das Yin und Yang vom Geld. Geldsysteme fallen nicht vom Himmel. Sie werden von Menschen gemacht. Im großen historischen Rahmen zeigt der Top-Finanzfachmann und Tiefenpsychologe Bernard Lietaer, wie psychische Verhaltensmuster, mythologische Vorstellungen und kulturelle Konzepte die emotionale Grundlage von Geldsystemen bilden. Es liegt an uns, ein Geldsystem zu schaffen, das Kreativität und wahren Wohlstand fördert.

Kurzbeschreibung

Das Ende von Geld- und Machtspielen? Bernhard Lietaer lüftet das letzte Tabu der Neuzeit: das Yin und Yang von Geld.

Nachdem die Tabuthemen Sex und Tod in den letzten 30 Jahren breit diskutiert wurden, ist Geld als letztes Tabu bis heute der westlichen Zivilisation erhalten geblieben. Der belgische Finanzexperte Bernard A. Lietaer bricht dieses Tabu. Unberührt von der Blindheit der meisten Finanzleute, die Geld für eine Selbstverständlichkeit halten, fragt er nach der Entstehung unseres Geldsystems. Geld nämlich, so betont er, ist keine fixe Größe, sondern eine Übereinkunft. Es sind die kollektiven Emotionen einer Gesellschaft, die das Geldsystem formen.
Aufbauend auf Carl Gustav Jungs Konzept der Archetypen legt Lietaer den emotionalen Ursprung unseres Geldsystems frei. Archetypen, verstanden als emotionale Felder, die den Menschen in bestimmte Richtungen mobilisieren, dienen in der Jungschen Psychologie zur Erklärung kollektiven menschlichen Verhaltens. Die Unterdrückung eines bestimmten Archetyps läßt Schattenwesen auftauchen, die einander durch Angst verbunden sind.
Für Lietaer ist es der Archetyp der Großen Mutter, das Symbol für Natur, Fruchtbarkeit und Überfluß, das in der westlichen Welt stets eine bedeutsam Rolle spielte und in den letzten 500 Jahren gewaltsam unterdrückt wurde. Als Schattenwesen dieser Großen Mutter tauchen die Phänomene Gier und Angst vor Knappheit auf. Die Angst vor Knappheit erzeugt Gier und die Gier wiederum bewirkt, daß die Angst vor Knappheit wohl begründet ist. Es handelt sich somit um eine sich selbst erfüllende Prophezeiung

Wie stark die Verwendung der Geldsysteme mit der Verehrung des Archetyps der Großen Mutter korrespondiert, illustriert Lietaer am Beispiel des Alten Ägyptens. Zur Zeit der Verehrung der Göttin Isis war Ägypten die Kornkammer der antiken Welt. Dies änderte sich schlagartig, als Ägypten unter römische Herrschaft geriet, und die Römer ihr Geldsystem einführten. Das einst reiche Ägypten sank auf das Niveau eines Entwicklungslandes.
Lietaers Buch gewährt nicht nur erhellende Einblicke in die Wirkungsweise von Geldsystemen. Es ist vielmehr eine spannende und aufregende Reise zu den großen Mythen der Menschheitsgeschichte. Dieser unkonventionelle Ansatz, der die emotionale Dimension des Geldes ins Bewußtsein ruft, läßt unsere Finanzsysteme in einem völlig neuen Licht erscheinen: Die Heiligkeit des Geldes ist nicht unantastbar. Es liegt an uns, eine Entscheidung zu treffen und die Natur unseres Geldes zu verändern.
Wollen wir weiterhin nur ein Geldsystem, das auf Gier und kurzfristigen Profit ausgerichtet ist und die Zerstörung der natürlichen Ressourcen weiter befördert, oder wollen wir nachhaltigen Überfluß? Für Lietaer ist es das alte taoistische Konzept des Yin-Yang, des Weiblichen und des Männlichen, das als Grundmuster eines neuen dualen Währungssystems dienen kann. Dem Monopol nationaler Währungen setzt er die Synergie zwischen einer Yang-Hauptwährung und lokalen Yin-Währungen entgegen.

Geld regiert die Welt, heißt es im Volksmund, und der belgische Finanzexperte Bernard A. Lietaer zeigt, daß es in der Tat so ist: Geldsysteme spiegeln die Strukturen und Verhaltensweisen einer Gesellschaft wider und beeinflussen kollektive Entscheidungen. Aber Geldsysteme fallen nicht vom Himmel. Sie werden von Menschen gemacht. In einem großen historischen Rundumschlag offenbart Lietaer, wie psychische Verhaltensmuster, mythologische Vorstellungen und kulturelle Konzepte die emotionale Grundlage von Geldsystemen bilden. Sein überraschendes Fazit: Es liegt an uns, das Geldsystem zu entwerfen, das unser langfristiges Überleben sichert und es uns ermöglicht, Werte für die Zukunft zu schaffen.


Das Geld in der Geschichte

Von Karl Walker

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Oesch Verlag, 1999 

196 Seiten

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Kurzbeschreibung

Die Entwicklung des Geldwesens, dies die These dieses Buches, ist eine entscheidende Vorbedingung für Blüte und Niedergang der Kulturen. Walker zeigt dies anhand einer Unmenge von Episoden und Beispielen aus dem Alltagsleben. Seine Untersuchung führt zu Ergebnissen, die viele überraschen werden, etwa dem, daß das 13. Jahrhundert, der Höhepunkt der Gotik, die glücklichste Epoche in der Geschichte der Menschheit gewesen sei. 

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Jenseits der Globalisierung

Handbuch für lokales Wirtschaften

Von Richard Douthwaite und Hans Diefenbacher

Details

M.-Grünewald-Verlag, 1998

390 Seiten

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Kurzbeschreibung

Der Aufbau lokaler Wirtschaftskreisläufe unabhängig vom kapitalistischen Weltmarkt ist eine der wichtigsten Widerstandsstrategien und Keimzelle einer lebenswerten Zukunft nach der neoliberalen Weltwirtschaft. Das Buch ist der unersetzliche Leitfaden, nicht zuletzt für im Konziliaren Prozeß für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung engagierte ChristInnen.

(Beschreibung bei Amazon)


Die Natürliche Wirtschaftsordnung

durch Freiland und Freigeld

Von Silvio Gesell

Details

Gesammelte Werke - Band 11. Die Natürliche Wirtschaftsordnung

Gauke Verlag 1995 (Nachdruck der 4. Auflage von 1920)

412 Seiten

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Das Hauptwerk von Silvio Gesell. In der 4. Auflage 1920 vom Autor letztmalig selbst überarbeitet.

Vollkommen neu gesetzt und auch für jüngere Leser geeignet, die bislang Probleme mit der Frakturschrift des Reprint hatten.

(Beschreibung vom Verlag)


Die Rückkehr zum menschlichen Maß. Small is beautiful.

Alternativen für Wirtschaft und Technik

Von E. F. Schumacher

Details

Rowohlt Verlag, Oktober 1989

Neuauflage: oekom verlag, 2013

315 Seiten

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Kurzbeschreibung

1973 setzte sich Ernst Friedrich Schumacher, britischer Ökonom deutscher Herkunft, der Gefahr aus, als unmodern und rückständig gebrandmarkt zu werden: In seinem späteren Weltbestseller "Small is beautiful" entwarf er die Idee einer - wie wir sie heute nennen - Postwachstumsgesellschaft. Der Technikgläubigkeit seiner Zeit setzte er eine Wirtschaftsweise entgegen, in der Ethik und Moral ihren Platz haben und in der die Ökonomie wieder ins Soziale eingebettet ist. Er forderte eine Rückkehr zum menschlichen Maß. 40 Jahre später ist diese Idee zukunftsweisend und moderner denn je: "'Small is beautiful' war nicht nur seiner Zeit voraus, sondern ist von einem Scharfsinn geprägt, der das Gros aller späteren Einlassungen zum Thema blass aussehen lässt", so Niko Paech im Vorwort der Neuauflage, die am 26. August 2013 erschien.

Wir müssen zurückfinden zu einer "auf Permanenz ausgerichteten Lebensweise", also dem, was wir heute unter dem Begriff "Nachhaltigkeit" verstehen, so Schumachers Vision. Denn Gigantismus, das ständige Streben nach Output und unbegrenztes Wachstum sind keine menschlichen Grundbedürfnisse. Eine immer intensivere Vernetzung, immer bessere und schnellere Technik sowie eine immer stärkere Spezialisierung machen uns anfällig für Störungen aller Art und führen oftmals zu Entscheidungen, die von jeglicher Moral losgelöst sind. Das ausschließlich auf Wachstum ausgerichtete Wirtschaften moderner Industrienationen ist nicht vereinbar mit ökologischem und sozialem Denken.

Schumachers Alternativvorschlag - Rückkehr zu arbeitsintensiven Vorgängen, Miniaturisierung der Technik - sorgt nicht nur für mehr soziale Gleichheit und größere Überschaubarkeit, sondern auch für ein gutes Leben: In Freiheit, Sicherheit, Demokratie und einem gerechten Umfeld empfindet der Mensch seine Tätigkeit wieder als sinnstiftend. Die philosophische Basis seines Wirtschaftsentwurfs bildet dabei die "Buddhistische Ökonomie". Sie lehnt die übertriebene Bindung an materielle Güter ab. Es geht schlicht darum "mit einem Minimum an Konsum ein Maximum an Glück zu erreichen." (Pressemitteilung oekonom Verlag)