Archiv Meinungen

Wie eine gekaufte UN-Organisation mit Visa und Mastercard an der Abschaffung des Bargelds arbeitet (1)

Eine „Better Than Cash Alliance“ unter Schirmherrschaft einer UN-Organisation hat das erklärte Ziel, das Bargeld in den armen Ländern Afrikas und Asiens zugunsten digitaler Zahlungsmethoden zurückzudrängen. Das Ziel ist also das gleiche, wie es bei uns verfolgt wird. Die vorgeblichen Motive und Argumente sind ganz andere. Schockierend, wie sich internationale Organisationen vor den Karren der Finanz- und IT-Branche der USA spannen lassen.



»BRD profitiert von ihrem Status als Steueroase«

Auch von deutschen Banken wird der Verdacht auf Schwarzgeld selten gemeldet. Ein Gespräch mit Karl-Martin Hentschel



Helikopter am Horizont

Ein Leitzins von null Prozent und noch mehr Spielgeld für die Märkte werden die Deflationsgefahr kaum bannen. Da adelt der EZB-Präsident schonmal eine verblüffende Idee



Grundeinkommen in der Schweiz: "Was ein Mensch zum Leben braucht, soll er bekommen"

Die Schweizer entscheiden im Juni über ein bedingungsloses Grundeinkommen. Hier erklären die Initiatoren der Volksabstimmung, warum sie Geld ohne Gegenleistung für ein Grundrecht halten.



Nutzen statt besitzen

Wie Geld in Umlauf kommen kann



Keine Macht den Großbanken

Die Schweizer wissen, was man mit Geld macht. Ihre Banken zählen zu den besten der Welt. Umso erstaunlicher: Immer wieder finden in der Eidgenossenschaft Bürgerinitiativen Anklang, die das Finanzsystem umkrempeln wollen.



Bargeld ist Freiheit: Schafft Scheine und Münzen bloß nicht ab!

Den Deutschen wird ein romantisches Verhältnis zu Bundesbank und D-Mark nachgesagt. So meinte der frühere EU-Kommissions-Chef Delors: „Nicht alle Deutschen glauben an Gott, aber alle glauben an die Bundesbank.“ Dieses Vertrauen führt immer noch zu einer großen Bargeld-Liebe. Wichtige Ökonomen wollen das ändern.



Zur netzpolitischen Dimension (9) des Bands „Ökonomie und Gesellschaft“ und der Internationalen Studierendeninitiative für Pluralismus in der Ökonomie

In der Serie „netzpolitische Dimension“ geht es um Themen, deren netzpolitische Relevanz sich bisweilen erst auf den zweiten Blick erschließt. Diesmal: Pluralismus in der Ökonomie.



"Die Luft wird dünner für die Banken"

Nach alarmierenden Ergebnissen einer Niedrigzins-Studie fordert Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret die Institute zum Handeln auf. Sie müssen ihre Kosten senken. Für die Kunden wird es dagegen teurer.



Der Kapitalismus enttäuscht seine Jünger

Wie kann das sein? Weltweit fallen die Aktienkurse, obwohl die Notenbanken Billionen in die Märkte pumpen. Der Kapitalismus, wie wir ihn kennen, funktioniert nicht mehr.



Merkels Schneeballsystem

Am Mittwoch stimmt der Bundestag über das dritte Hilfspaket für Griechenland ab. Das Risiko für die deutschen Steuerzahler: ein dreistelliger Milliardenbetrag. Doch die Kanzlerin verschleiert das - die Folgen werden fatal sein.



Plan B möglich: Geld und Währungsexperte Bernard Lietaer zu Griechenland

Im Rahmen der AEMS Sommerschule an der Wiener Universität für Bodenkultur stand auch der Fall Griechenland im Fokus. Bernard Lietaer, Ex-Notenbanker, Finanz- und Geldexperte und mit der griechischen Situation gut vertraut, erläuterte, warum er es bedauert, dass Griechenland nicht über eine dritte Alternative abstimmen durfte: eine Parallelwährung



Kanzlerin ohne Vertrauen

In den Verhandlungen über den Verbleib Griechenlands am Wochenende ist das Vertrauen in die Führungsrolle von Bundeskanzlerin Angela Merkel verloren gegangen. Das wiegt schwer.



Was jetzt verloren ist

Menschen wie ich, die die Hoffnung auf ein wenig mehr Vernunft nicht so schnell aufgeben wollen, hatten es für möglich, wenngleich nicht für sehr wahrscheinlich gehalten, dass es in letzter Minute doch noch einen für Griechenland erträglichen Kompromiss geben wird.



Die Bürger müssen sich damit abfinden: Die Bargeld-Abschaffung kommt ganz sicher

Die Bundesbank ist dagegen, die Deutschen lieben ihr Bargeld. Doch sie werden akzeptieren müssen, dass der Staat sie bald auf Schritt und Tritt kontrollieren kann - und ihnen vorschreibt, was sie kaufen können.



Nicht für bare Münze

Die Forderung der Abschaffung des Bargeldes hat einen guten Grund - und ist trotzdem die falsche Lösung.



Wozu noch Bargeld?

Fans und Gegner des Bargelds reden sich derzeit die Köpfe heiß. Selbst skurril anmutende Fragen werden hin und her gewälzt. Etwa zur Hygiene: Kleben mehr Bakterien an Geldscheinen oder an den Tasten von EC-Karten-Terminals?



Warum die EZB an den Mini-Zinsen nicht schuld ist

Dass Sparguthaben keine Zinsen mehr abwerfen, wird vielfach der Europäischen Zentralbank in die Schuhe geschoben. Zu Unrecht: Die eigentlichen Ursachen für das aktuelle Zinstief liegen viel tiefer.



Warum der Kapitalismus im Prinzip nicht zu retten ist

Ulrike Herrmann im Gespräch mit Mathias Greffrath



Dankbarkeit, nicht Eigennutz ist der Kitt der Gesellschaft

Die meisten heutigen Ökonomen und Wirtschaftspolitiker glauben, dass der Eigennutz und der Tausch über den Markt der Motor unserer Wirtschaft und gleichzeitig das Fundament der Gesellschaft sei. Das ist leider ein grober Irrtum.